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Grundsatzposition Soziologie der Türkeistämmigen

Die türkeistämmige Community in Deutschland ist ethnisch, religiös sowie sozial vielfältig, genauso wie die Gesellschaft in der Türkei historisch heterogen erwachsen ist. Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat daher 2019 beschlossen, die Begriffe „Türken“ bzw. „türkisch“ durch „Türkeistämmige“ bzw. „türkeistämmig“ zu ersetzen – der Versuch, eine Formulierung zu etablieren, der dieser Vielfalt gerecht wird und alle Menschen mit Türkeibezug miteinbezieht. Gleichzeitig verändert sich die hiesige türkeistämmige Community ständig, z.B. durch neue Migrationsbewegungen aus der Türkei. Es verwundert daher nicht, dass bei über drei Millionen türkeistämmigen Menschen in Deutschland auch communityinterne Konflikte bestehen, die auf der Verschiedenheit ihrer Herkünfte und Überzeugungen fußt.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland stell zur Soziologie der Türkeistämmigen in Deutschland fünf Forderungen auf:

  • Innere Diversität & Mehrfachzugehörigkeit anerkennen
  • Thematisierung von rechtsextremen Strukturen stärken
  • Machtverhältnisse und Chancengerechtigkeit mitberücksichtigen
  • Marginalisierte Gruppen schützen und ihre Rechte stärken
  • Brücken zwischen Wissenschaft und Community schaffen

Die vollständige Grundsatzposition finden Sie hier.

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