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Die Türkische Gemeinde in Deutschland begrüßt Cem Özdemirs Wahlsieg und würdigt ihn als historischen Schritt zu mehr politischer Repräsentation der deutschen Gesellschaft. Gleichzeitig weist der Bundesverband darauf hin, dass Özdemirs Wahl zum ersten türkeistämmigen Ministerpräsidenten leider eine große Ausnahme der Regel darstellt.

„Ich gratuliere Cem Özdemir zu seinem Wahlsieg und freue mich als Schwabe, dass der erste Ministerpräsident mit türkischer Migrationsgeschichte in Baden-Württemberg gewählt wurde“, sagt Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland und Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg. „Cem Özdemir ist der erste Ministerpräsident mit Migrationsgeschichte in Deutschland, und das nach 71 Jahren moderner und 65 Jahren türkischer Einwanderungsgeschichte in Deutschland, das ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seine Migrationsgeschichte allein sagt nichts über seine politischen Qualitäten oder Inhalte aus. Mit seinem Sieg sind wir als Gesellschaft aber einen Schritt weiter in der politischen Repräsentation der Bevölkerung, wie sie tatsächlich existiert, wie wir sie jeden Tag erleben. Fast 40 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg haben eine Migrationsgeschichte, aber nur 12 Prozent sitzen im Parlament. Cem Özdemirs Wahlsieg ist also historisch, aber leider eine große Ausnahme und nicht die Normalität.“

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